Wiederbegegung mit Beethoven

Kürzlich war ich eingeladen, bei einer Firmenfeier eine Klaviereinlage zu geben. Bei der Programmwahl entschied ich mich im wesentlichen für Beethoven.

Das Programm war in zwei Versionen abgefasst worden, eine Version davon als Speisekarte, aus der man wählen konnte. Schliesslich dauerte das Spiel ungefähr drei Stunden, wovon eine Zeit davon auf Keith Jarett’s Kölner Konzert draufging.

Das Programm und eine Erläuterung zur Auswahl ist hier:
Die Beschäftigung mit dem Programm hat dazu geführt, dass ich seither wieder mehr Beethoven spiele und mich daran erinnere, dass ich im Laufe der Jahre ja fast alle Sonaten einmal mehr oder weniger schlecht gespielt habe. Es ist unheimlich reizvoll, von neuem an die Aufgabe heran zu gehen und entdecken zu können, was in diesen Klaviersonaten verpackt ist. Wie schon im Programm erwähnt ist: Beethoven war unfähig, sich zu wiederholen. Jede Sonate ist ein eigenes Kunstwerk mit eigener Sprache, Gefühlsintensität und formaler Gestaltung. Meine Lieblingseinspielung der Sonaten war die von Fritz Gulda, allerdings die erste auf Langspielplatten, die man kaum noch findet.